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Mausbeschleunigung-Test

Schieb die Maus langsam zwischen zwei Anschlägen hin und her und flick sie dann schnell. Läuft der Zeiger beim Flick weiter, ist die Beschleunigung an.

Wird vorbereitet …

So funktioniert es

Zeigerbeschleunigung lässt den Zeiger weiter laufen, wenn deine Hand sich schneller bewegt. Windows nennt das „Zeigerbeschleunigung verbessern“, und es ist standardmäßig aktiv. Auch Macs beschleunigen standardmäßig. Auf einem kleinen Schreibtisch hilft das, macht dein Aim aber ungleichmäßig: Dieselbe Handbewegung landet je nach Tempo an einer anderen Stelle.

Der Test sperrt den Zeiger im Feld, sodass er verschwindet und nie am Bildschirmrand hängen bleibt, und misst, wie weit er sich bewegt. Du schiebst die Maus 4-mal langsam zwischen zwei Anschlägen hin und her, dann 4-mal schnell. Durch die Anschläge ist jeder Durchgang für deine Hand gleich lang. Jeder Unterschied in der Strecke des Zeigers kommt also vom Tempo.

Der Test liest den Zeiger, nachdem deine Systemeinstellungen angewendet wurden, genau so, wie dein Desktop ihn sieht. Nichts verlässt dein Gerät.

Dein Ergebnis verstehen

Das Ergebnis ist die Strecke deiner schnellen Durchgänge im Verhältnis zu den langsamen. 1,00× heißt keine Beschleunigung. Ab 25 % mehr ist die Beschleunigung an. Zwischen 10 % und 25 % lohnt sich ein zweiter Test: Das kann eine leichte Beschleunigung sein oder ein Durchgang, der einen Anschlag verfehlt hat.

So schaltest du sie in Windows 11 aus: Öffne Einstellungen, dann Bluetooth und Geräte, Maus, Weitere Mauseinstellungen (unter Windows 10: Einstellungen, Geräte, Maus, Zusätzliche Mausoptionen) und entferne auf dem Tab „Zeigeroptionen“ den Haken bei „Zeigerbeschleunigung verbessern“. Unter macOS 14 oder neuer öffnest du Systemeinstellungen, Maus, Erweitert und schaltest „Zeigerbeschleunigung“ aus. Ältere Versionen haben dafür keinen Schalter. Maussoftware wie Logitech G HUB oder Razer Synapse kann eine eigene Beschleunigung hinzufügen, schau also auch dort nach.

Bleiben die schnellen Durchgänge dagegen kürzer, hat der Sensor bei einer schnellen Bewegung das Tracking verloren. Reinige das Sensorfenster, probier ein schlichtes Mauspad und teste noch einmal. Bleiben sie weiter zu kurz, hast du schneller geflickt, als der Sensor folgen kann.

Ohne Beschleunigung hängt dein Aim nur von der Sensitivity ab. Du wechselst zu einem neuen Spiel? Der Sensitivity-Umrechner nimmt dein Aim mit.

Spinnen auch die Klicks? Der Maus-Doppelklick-Test prüft jede Taste auf einen abgenutzten Schalter.

Häufige Fragen

Sollte die Mausbeschleunigung beim Zocken an oder aus sein?

Die meisten Spieler schalten sie aus, damit dieselbe Handbewegung im Spiel immer gleich weit dreht. Viele Spiele lesen die Maus ohnehin direkt und umgehen die Windows-Beschleunigung, Menüs, der Desktop und manche Spiele aber nicht.

Wirkt sich „Zeigerbeschleunigung verbessern“ auf Spiele aus?

Nur auf Spiele, die den Windows-Zeiger nutzen. Die meisten Shooter lesen Raw Input und umgehen die Einstellung. Dieser Test misst den Zeiger so, wie dein Desktop ihn sieht. Er zeigt also, ob die Einstellung an ist, nicht, was jedes Spiel daraus macht.

Wozu brauche ich zwei Anschläge?

Der Browser sieht nicht, wie weit sich deine Hand bewegt hat, nur wie weit der Zeiger gelaufen ist. Die Anschläge legen die Strecke deiner Hand fest, damit langsame und schnelle Durchgänge fair verglichen werden können.

Kann ich ein Touchpad testen?

Ja, mit den Rändern des Touchpads als Anschlägen. Touchpads beschleunigen fast immer, und meist lässt sich das nicht abschalten. Rechne also damit, dass der Test es findet.

Warum soll ich den Test wiederholen?

Entweder waren die langsamen Durchgänge unterschiedlich lang, du hast also einen Anschlag verfehlt, oder die Flicks waren weniger als 3-mal so schnell wie die langsamen Durchgänge. Dann liegen sie zu dicht beieinander, um Beschleunigung zu erkennen.